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Transparenter Schallschutz Wurde Schallschutz bisher mit weiss gestrichenen Lochplatten erreicht, eröffnen heute neue Verfahren und Werkstoffe weit reichende ästhetisch anspruchsvolle Möglichkeiten. Um ein dezentes und diskretes Ambiente zu schaffen, können jetzt Deckenelemente, Wandelemente oder andere Bauteile für den Schallschutz aus einem hochwertigen lichtdurchlässigen Kunststoff-Material ausgeführt werden. Dieses wird angeboten von der Günter Schäfer GmbH und ist mit einer Mikroperforation versehen, die bis zu 38 000 Bohrungen per Quadratmeter aufweist.
Geräusche, ganz besonders tiefe Frequenzen, werden scheinbar wie von magischer Hand bis zu 30 Prozent reduziert. Der Effekt ist verblüffend, der durch die feinen Bohrungen von 0,6 bis 1,0 mm Durchmesser erreicht wird, die im Raster von ca. 5 x 5 mm in die Flächen eingebracht werden. So können Schallprobleme, hervorgerufen durch harte Böden und das Fehlen von Schallschluckern wie Vorhängen, textilen Möbeln etc. wirkungsvoll eliminiert werden, ohne dass die Leichtigkeit und Licht verloren geht. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Lage die Platten eingebaut werden. In der transluszenten Variante weist das Material eine angenehm seidige, kratzunempfindliche Oberfläche auf, lässt keine Fingerabdrücke sichtbar werden und ist weitestgehend antistatisch. Es ist in Dicken von 6 bis 15 mm farblos, in Weiss und vielen weiteren Farben verfügbar, die für den Einsatz in Verbindung mit wertvollen Materialien in der gehobenen Architektur ausgelegt sind. Durch neue Technologien der Verarbeitung können flache Teile nach dem Einbringen der Mikroperforation beliebig verformt und, zur Herstellung von Körpern, blasenfrei auf Gehrung verklebt werden. Das auf Acrylglas basierende Material hat die Baustoffklasse 4.2. Für den Einsatz im Bereich von Fluchtwegen ist eine Spezial-Ausführung in der erhöhten Baustoffklasse 5.3 in einer begrenzten Farbauswahl verfügbar. Wahlweise lässt sich auch handelsübliches, farbloses Acrylglas oder PET-G mit der neuartigen Mikroperforation versehen, etwa bei bestehenden Trennwänden oder Verglasungen, wenn zusätzlicher Schallschutz benötigt wird. Eingesetzt wurde der neue Schallschutz bereits bei einer Reihe von viel beachteten Projekten: im Schweizer Paraplegiker Zentrum, Neubau Nottwil/LU (Decken und Wände), beim D4 Busines-Center der SUVA, Root/LU (Möbelfronten), im Märkli Areal, Basel (transparente Vorsatz-Verglasung) oder in einem Hotel in Zug (transparente Vorsatz-Verglasung). Bei vielen weiteren Projekten ist die Verwendung des Material in Planung. ![]() http://www.schaefer-lu.ch |